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Fasching diese Jahr einmal ganz anders

Nicht der Krawallumzug und nicht die große Faschingsfeier in der Staudenlandhalle standen in diesem Jahr auf dem Programm. Wir – die Klassen 1 bis 6 widmeten uns in der närrischen Zeit stattdessen einem ernsten und leider immer aktuellen Thema.

Das Theater EUKITEA besuchte uns in der Schule und zeigte uns das Stück

„Eigentlich wollte ich fliegen“.

“Zwei Euro oder Finger ab!” „Das ist meine Straße! Wenn du hier entlang gehen willst, musst du mir zwei Euro geben! Sonst schneide ich dir einen Finger ab!“ Mit diesen Worten drohte Robert seinem Mitschüler Thomas nach der Schule. Zuhause wollte Thomas seiner Mutter von seinem bedrohlichen Erlebnis erzählen. Aber sie hörte ihm einfach nicht zu und tat seine Geschichte als Phantasie ab. Da Thomas keine andere Möglichkeit sah, gab er Robert schließlich am nächsten Tag das Geld. „Gut, dann darfst du jetzt weitergehen. Aber morgen bringst du mir wieder zwei Euro mit!“ Thomas war verzweifelt. Wo sollte das hinführen? Wo sollte er das Geld hernehmen? Wen konnte er um Hilfe bitten?

Immer wieder wurde das Spiel unterbrochen und die Schauspieler des EUKITEA fragten die Kinder nach ihrer Meinung, ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Zwar saßen in jeder der 2 Aufführungen viele Prinzessinnen, Clowns, Cowboys, Indianer, Hexen, Feen, Filmfiguren und sogar Tiere im Publikum, doch sowohl die Kleinen als auch die Großen fieberten mit, ließen sich auf die Darsteller ein, erzählten, drückten ihre Gefühle aus, suchten gemeinsam nach möglichen Lösungen und übernahmen sogar kleine Rollen. Gebannt folgten sie jeweils dem weiteren Verlauf der Geschichte. Das Stück machte die Sorgen und Ängste beider Hauptfiguren deutlich. Es zeigte nicht nur den ängstlichen Thomas, sondern auch einen Blick hinter Roberts coole Fassade, der sich nur als Gewalttäter stark fühlte. – Und es zeigte einen Lösungsweg auf.

Unsere Kinder waren betroffen. Fremd war ihnen das Ganze nicht. So mancher hat sich wohl auch wiedererkannt. In den Klassen wurde daher noch lange erzählt, darüber gesprochen und diskutiert.

Ein guter Ansatz, um auf jegliche Form von Gewalt (Was ist eigentlich Gewalt?) aufmerksam zu machen  und sie zu vermeiden.

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